Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Lern‑Fair e.V. haben wir einen ehrenamtlichen Berufsorientierungsworkshop für benachteiligte Kinder durchgeführt. Lern‑Fair steht für niedrigschwellige Bildungsangebote wie Nachhilfe, Workshops und Mentoring; unser Format reiht sich bewusst in diese Praxis ein und macht Vereinszweck im Alltag sichtbar: kurze, gut planbare Einsätze, direkte Arbeit mit Jugendlichen und Materialien, die auch nach der Session weiterhelfen.

Konkret haben wir gemeinsam mit den Teilnehmenden Kriterien für eine gute und nachhaltige Berufswahl erarbeitet. Methodisch kombinierten wir philosophische Betrachtungsweisen zur Reflexion von Werten mit der konkreten Frage „Interesse vs. Geld“, teilten persönliche Erfahrungen aus Studium und Beruf, setzten ein interaktives Spiel zur Entscheidungsfindung ein und gaben ein kompaktes Handout mit Checklisten und Praxis‑Tipps mit auf den Weg. Ziel war nicht Belehrung, sondern Orientierung: Jugendliche sollen eigene Prioritäten erkennen und erste Schritte wie Praktika oder Beratungsgespräche planen können.

Für junge Akademiker, die sich engagieren möchten, bietet das Format praxisnahe Lernfelder: Moderation, didaktische Aufbereitung, Teamarbeit und die Möglichkeit, theoretisches Wissen anschaulich zu vermitteln. Die Vorbereitung ist flexibel, der Austausch im Team regelmäßig und kurz gehalten. Wer mitmacht, unterstützt nicht nur einzelne Jugendliche, sondern trägt dazu bei, wie Lern‑Fair e.V. Bildungszugang konkret gestaltet — eine sinnvolle Ergänzung zu Studium oder Beruf, die fachliche Kompetenzen mit sozialem Impact verbindet.

Warum Berufsorientierung wichtig ist