Aspekte der Molekularbiologie
Was ist eigentlich Molekularbiologie?
… Diese Frage klingt erstmal einfach zu beantworten, da man üblicherweise eine grobe Vorstellung von vielen Disziplinen hat und davon, was diese ungefähr untersuchen. Denkt man an Molekularbiologie, entstehen vor dem geistigen Auge vielleicht Bilder einer DNA-Doppelhelix, die letzten Nachrichten über Medikamente oder globale Krankheitswellen, manchmal auch Mikroorganismen oder auch Proteine. Aber gehört das alles wirklich zur Molekularbiologie? Oder lassen sich diese Themengebiete eher der Medizin, der Biochemie, der Biophysik, der Chemie oder der Mikrobiologie zuordnen? Die Antwort lautet: Es ist schwierig.
Es existieren zwei geläufige Definitionen der Molekularbiologie: Nach Ersterer untersucht die Molekularbiologie die molekularen Grundlagen des genetischen Informationsflusses, wohingegen Zweitere die Untersuchung von Struktur und Funktion biologischer Makromoleküle ins Zentrum stellt. Beide Definitionen erlauben jedoch sehr viel Interpretationsspielraum.
Warum ist das so? Disziplinen in den Naturwissenschaften überlagern sich in ihren Themenfeldern häufig und nur eine Kombination aus verschiedenen Disziplinen erlaubt es, Antworten auf komplexe Fragestellungen unseres Lebens zu beantworten. Ein gutes Beispiel für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist die Entstehung der Molekularbiologie als eigenständige Disziplin selbst. An vielen grundlegenden Entdeckungen dieser waren WissenschaftlerInnen aus der Medizin, Chemie, Biochemie etc. beteiligt.
Im Folgenden findet ihr einige Artikel zu besonderen Aspekten, welche zur Entstehung der Molekularbiologie geführt haben. Die Artikel sollen eine historische Übersicht über die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener WissenschaftlerInnen sowie deren wichtigsten Experimente erläutern, welche zu Erkenntnissen geführt haben, die unsere heutige Vorstellung der molekularen Grundlagen des Lebens prägen.
Auf Anfrage (info@xplor-ev.de) können unsere Texte und Abbildungen gerne als Unterrichtsmaterialien genutzt werden.







